Die heutige Europäische Union beruht auf Entscheidungen, die nach den großen Umbrüchen des 20. Jahrhunderts bewusst für Zusammenarbeit und Frieden getroffen wurden. Zu diesen grundlegenden Entscheidungen zählt der Élysée-Vertrag, den Frankreich und Deutschland am 22. Januar 1963 unterzeichneten. In einem von den Folgen des Zweiten Weltkriegs und den Spannungen des Kalten Krieges geprägten Europa setzte das Abkommen ein klares Zeichen der politischen und moralischen Versöhnung.

Aus dieser Entscheidung entwickelte sich eine stabile Partnerschaft, die bis heute als Motor der europäischen Integration gilt und zentrale europäische Werte wie Frieden, Stabilität, Dialog und gemeinsame Verantwortung trägt.

Am 22. Januar dieses Jahres würdigt die Internationale Deutsche Schule Bukarest (iDSBU) dieses europäische Erbe mit einer besonderen Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der Französischen Botschaft und der Deutschen Botschaft sowie mit der Französischen Schule, dem Goethe Kolleg und der Hermann-Oberth-Schule. Ziel der Veranstaltung ist es, insbesondere jungen Generationen die Bedeutung des Élysée-Vertrags als Fundament eines geeinten Europas näherzubringen.